Muskelabbau, Diabetes Typ 2, Kopfschmerzen | Die Bewegungs-Docs | NDR

Muskelabbau, Diabetes Typ 2, Kopfschmerzen | Die Bewegungs-Docs | NDR


Untertitel:
Norddeutscher Rundfunk 2018 Schritt für Schritt gesund –
mit Training statt Tabletten! Davon sind diese Ärzte überzeugt: Die Bewegungs-Docs! Schonung ist Gift für den Körper. Bewegung ist Medizin! Jeder kann es schaffen
und viel erreichen. Der Startschuss fällt heute. Für eine Frau, die Angst
vor den Folgen ihres Diabetes hat. Ich kann den Diabetes nicht greifen. Er tut nicht weh,
macht sich nicht bemerkbar. Für einen Mann,
der unter starkem Muskelabbau leidet. Ich merke, dass ich mich
hinsetzen muss, nicht weiterkomme. Und für eine Studentin, die
jeden zweiten Tag Kopfschmerzen hat. Das ist, dass der Kopf sich anfühlt,
als würde er explodieren. Drei Menschen,
die dringend Hilfe brauchen, hoffen auf die Bewegungs-Docs. Prof. Klaus-Michael Braumann ist einer der führenden
Sportmediziner Deutschlands. Rehabilitationsmediziner
und Orthopäde Dr. Christian Sturm. Sein Motto: Ich behandle Menschen –
keine Röntgenbilder. Und Dr. Melanie Hümmelgen. Als Internistin und Kardiologin ist sie die Fachfrau
für Herz- und Kreislauferkrankungen. Drei Spezialisten, ein Ziel. Sie kämpft wie 6 Mio. andere Deutsche
gegen zu viel Zucker im Blut. Ich heiße Martina Hermanski,
bin 47 Jahre alt und seit 2007 Diabetikerin. Man merkt nicht,
dass es schlechter geht. Alle drei Monate sieht man,
der Wert ist schlechter geworden. Das kann schlimme Folgen haben wie: Man weiß über Spätfolgen
und möchte sie vermeiden, mit der Familie
einen langen Lebensabend haben. Das möchte ich hiermit erreichen. Meine größte Angst ist, dass meine
Kinder den Diabetes geerbt haben. Ich hatte Erfahrung damit: Meine Eltern waren beide Diabetiker,
die mussten beide Insulin spritzen. Mein Vater hatte einen Schlaganfall. Und bei beiden Eltern
wurde die Zehen amputiert. In den Beinen
waren Durchblutungsstörungen. Das bleibt über die Zeit nicht aus. Mit den Bewegungs-Docs will Martina Hermanski
den Diabetes in den Griff bekommen. Internistin Melanie Hümmelgen
misst ihren Blutzucker. 156. Das ist viel zu hoch! Wann haben Sie
das letzte Mal gegessen? Das war um viertel vor zwölf. Wir haben mehr als sechs Stunden
nach der letzten Mahlzeit. Da darf der Wert auf keinen Fall
über 140 sein – lieber drunter. Ich habe
die Tablette nicht genommen. Ist das ein Einzelfall
oder die Regel? Auch das kann die Ärztin
im Blut messen. HbA1c. Ja. Wissen Sie, was das ist?
Ja, mein Blutzuckerlangzeitwert. Das ist Ihr Gedächtnis,
Ihr Blutzuckergedächtnis. Wissen Sie,
was ein normaler Blutzuckerwert ist? Von einem Nichtdiabetiker 6,2. Wir haben
in Ihren Büchern 7,5 als HbA1c-Wert. Ihr Ziel … … ist deutlich unter 7,0. Den Wert streben wir an,
möglichst weit drunter. Bei Diabetes Typ II entsteht eine Resistenz
gegen das körpereigene Insulin. Es wirkt nicht mehr. Darum kann der Zucker kaum noch
aus dem Blut in die Zellen gelangen. Die Bauchspeicheldrüse produziert
zum Ausgleich immer mehr Insulin. Irgendwann gibt sie auf,
dann muss Insulin gespritzt werden. Bisher kann Martina ihren
Diabetes mit Tabletten behandeln. Doch das Spritzen von Insulin droht und damit das Ende für
den geliebten Job als Busfahrerin. Ihre Schichten sind lang: Acht bis neun Stunden
sitzt sie am Steuer. Da bleibt kaum Zeit für Bewegung. Am Tag bringt sie es
auf gerade mal 2000 Schritte. Das fällt mir schon schwer.
Ich würde mich gerne mehr bewegen. Man ist manchmal einfach zu kaputt, kann den inneren Schweinehund
nicht immer überwinden – leider. Bewegungsmangel gilt neben
Übergewicht und falscher Ernährung als Hauptauslöser
für Diabetes Typ 2. Regelmäßige Blutuntersuchungen
beim Diabetologen haben gezeigt: Die Werte waren am Anfang schwankend
und werden jetzt schlechter. Sie muss dringend was ändern,
bevor es zu spät ist. Doch macht eine alte Knieverletzung
der Busfahrerin zu schaffen. Die Schmerzen halten sie
von dringend nötiger Bewegung ab. Orthopäde Christian Sturm
will wissen, woher die Schmerzen kommen
und was dem Knie helfen kann. 2013 im Januar bei Eisglätte
bin ich einfach weggerutscht, wie auf ‘ner Bananenschale. Ich wurde in die Höhe katapultiert
und merkte nur, dass da was reißt. Humpeln Sie? Ziehen Sie beim Gehen etwas
das Bein nach? Ich laufe unrund. Ich beuge das linke Knie mehr
und ziehe das rechte mehr nach. Das benutze ich nicht ganz normal. Es ist ganz wichtig,
dass wir versuchen, ein ausgeglichenes Gangbild
zu erzeugen. Ein spezielles Programm für Diabetes
und Knie muss gefunden werden. Gemeinsam entwickeln die Ärzte
ein passendes Konzept. Sie braucht mehr Muskeln und
muss sie öfter im Alltag nutzen. Und darf dabei
keine Schmerzen haben im Knie. Es gilt:
bewegen, aber nicht überlasten. Geeignet sind symmetrische Bewegungen
ohne Aufprall wie Walking und Radfahren. Was haltet ihr davon,
wenn wir sie ins Wasser schicken, um das Knie nicht zu belasten? Was haltet ihr davon?
Schaden tut’s nicht. Das Grundprinzip ist,
dass man durch Belastung die Muskelzellwände
durchlässiger für Glukose macht. Der erhöhte Blutzucker
kann in die Muskelzellen wandern und senkt den Blutzuckerspiegel. Mal gucken, was ihr Spaß macht. Kardiologin Melanie Hümmelgen
erklärt die zweigleisige Strategie. Wir müssen dringend Muskulatur
aufbauen im Trainingsprogramm, denn die braucht viel Zucker
und nimmt ihn aus dem Blut auf. Ganz einfach: Je mehr Muskeln, je besser trainiert
und je mehr Sie haben, desto eher und schneller
wird Ihr Blutzucker sinken. Dazu braucht sie
regelmäßiges Ausdauertraining. Das kann dauerhaft
den Blutzuckerspiegel senken, sogar ohne Tabletten. Mindestens 30,
besser 40 Minuten Ausdauereinheiten. Am besten viermal die Woche. Dann hält der Effekt
auch noch über das Training an. Bis zu 48 Stunden nach einer
Ausdauereinheit wird Ihre Muskulatur immer noch den Blutzucker
aus dem Blut ziehen. Und so den Zucker im Blut senken. Ausdauersport wäre dann
Walking oder Schwimmen? Ausdauersportarten sind Radfahren,
Nordic Walking oder Schwimmen. 40 Minuten durchgehend
oder über den Tag verteilt? 40 Minuten am Stück. Über den Tag verteilt
haben Sie noch eine Aufgabe: 10.000 Schritt. Nicht einfach als Busfahrer. 10.000 Schritte ist echt viel. 10.000 Schritt als Busfahrerin,
da haben Sie’s besonders schwer. Postbotin wär einfacher. Stimmt, da hätt ich’s einfacher. Martina Hermanski
muss in Gang kommen und anfangen, den Körper an Bewegung zu gewöhnen. Erst dann beginnt
das Muskelaufbautraining fürs Knie und gegen den Diabetes. Dazu besucht Melanie Hümmelgen
die Busfahrerin am Arbeitsplatz. Dank einer Magenverkleinerung
nahm er 60 Kilo ab. Doch das hat auch negative Folgen. Ich merke, dass ich
in gewisse körperliche Löcher falle, dass ich mich ausruhen muss,
nicht weiterkomme. Mein Name ist Andreas Bogdanski,
ich bin 54 Jahre alt und habe einen erhöhten Muskelabbau
nach meiner Magenbypass-Operation. Ich mach mir Gedanken. Schön, dass ich nun schlank werde,
während ich in der Jugend dick war. Aber was nützt es, wenn ich
nun geschwächter als vorher bin? Heißt im Klartext: Ich muss was tun! Rückblick:
Nach der Magenverkleinerung hat Andreas Bogdanski
ständig das Gefühl zu kollabieren. Schuld ist das Dumping-Syndrom. Die Ernährungs-Docs übernehmen
und krempeln seine Leben komplett um. Anders essen –
das wirkt auch bei ihm. Fazit: Dumping-Syndrom gestoppt. Ernährung super. Nun muss der Muskelaufbau kommen. Seit einem Jahr hält er
das Ernährungsprogramm eisern durch. Das hat sich automatisiert. Das Gewicht hält sich so. Wunderbar. Das Ernährungs-Docs-Thema
hatten wir abgeschlossen. Die beiden hatten sich
ein großes Versprechen gegeben, Dr. Riedl und mein Mann: Dass es mit sportlicher Aktivität
unbedingt weitergehen muss. Wir haben uns
im Fitnessstudio angemeldet. Es wurde zweimal hingegangen, aber
dann fehlten Zeit und Motivation. Es schlief ein. Der Körper
findet immer eine Ausrede, da nicht hinzugehen –
es gibt immer Wichtigeres. Das ist das klassische Problem
bei allen oder sehr vielen Menschen. Nun übernimmt Bewegungs-Doc
Klaus-Michael Braumann. Ich habe zwei Bilder. Das eine sind Sie, noch voluminöser,
das andere ein Bär. Was ist der Unterschied
zwischen beiden Individuen? Ich schlaf nicht so intensiv.
Ja, der Bär ist ein Winterschläfer. Der verliert
in den Monaten des Winterschlafes ein Drittel seines Körpergewichts –
überwiegend Fett. Die Muskulatur des Bären
bleibt aus bestimmten Gründen offensichtlich nahezu erhalten. Was ein Bär kann, funktioniert
beim Menschen leider nicht. Kaum Bewegung – die Folge
bei Andreas Bogdanski: Muskelabbau. Die Magenbypass-Operation
verstärkte das noch. Der verkleinerte Magen
kann weniger Nährstoffe aufnehmen. So wird zwar mehr Fett verbrannt, aber auch aus den Muskeln bezieht
der Körper Energie, v.a. Eiweiß. Die Folge:
ein dramatischer Muskelabbau. Darunter leidet der ganze Körper. Die fehlende Muskelkraft führt zu: In welchem Zustand
Andreas’ Muskulatur ist, testet der Sportmediziner. Dafür zeige ich Ihnen eine Übung,
das “Planking”. Ich lege mich auf den Unterarm
und stehe auf den Zehenspitzen. Das ist auch eine Testübung. Man kann die Zeit stoppen,
wie lange man so verharren kann. Beim Planking wird fast
jeder Muskel des Körpers beansprucht: Rumpf, Rücken-,
Bein-, Hüft- und Gesäßmuskulatur, dazu Schultern und Brust. Schwache Muskeln
halten das nicht lange durch. Wir haben jetzt 47 Sekunden. Viel zu wenig. Ein Mann seines Alters sollte
mindestens zwei Minuten schaffen. Im nächsten Test
wird Andreas’ Fitnesslevel ermittelt. Gesucht wird die Trainingsintensität,
die er 30 bis 40 Minuten durchhält. Dafür werden ständig Atmung, Puls,
Blutdruck und Blutwerte kontrolliert. Auch hier ist das Ergebnis
unterdurchschnittlich. Er muss dringend etwas
für seine Kondition tun. Für regelmäßiges Training
fehlt dem Manager die Zeit. Er ist oft auf Reisen. Ich bin von sieben Tagen
vier Tage unterwegs. Dann sitzt er stundenlang im Auto
und bewegt sich fast gar nicht. Andreas Bogdanski braucht
ein flexibles Trainingsprogramm, das er zwischendurch
überall durchführen kann. Keine leichte Aufgabe
für das Ärzteteam. Wir müssen ‘ne Mischung finden, den Muskel aufzubauen
und die Kondition zu verbessern. Ausdauertraining,
damit er sich fitter fühlt, wird ein wichtiger Punkt sein. Er ist
beruflich stark eingespannt. Wir müssen ein Programm finden,
das er unterwegs machen kann. Da wären schnelles Gehen,
Walking oder Jogging. Oder er macht unterwegs
Gymnastik mit dem Thera-Band oder Sachen mit Körpereigengewicht. Und er braucht jetzt auch
bald mal Erfolg, dass er schnell merkt,
es tut ihm gut. Dass wir vielleicht
über Elektrostimulation die Muskulatur schneller aufbauen? Unterstützend sollte man das
für eine Zeitlang ins Auge fassen. Das wäre ein gutes Programm. Dann hat er die Chance,
sein Gewicht zu halten. Damit der Körper
Muskulatur aufbauen kann, braucht er die richtige Ernährung. Darum hat Andreas Bogdanski noch mal einen Termin
bei Ernährungs-Doc Matthias Riedl. Wie steht aktuell Ihr Gewicht?
77 Kilo. Für Ihre 77 Kilogramm Körpergewicht
brauchen Sie pro Kilo Körpergewicht 1,2 Gramm Eiweiß. Für Fette und Kohlenhydrate haben
wir Speicher, für Eiweiße nicht. Wenn wir die für den Betrieb
des Körpers nötigen Eiweiße nicht durch Nahrung zu uns nehmen: Dann ist der Körper gezwungen,
sie aus der Muskulatur zu brechen. Sein Körper
braucht 92 Gramm Eiweiß pro Tag – sonst bringt das Training nichts. Ich zeig Ihnen, wie Sie genug
Eiweiß auf den Teller bekommen. Mit so einem Stück Fleisch,
35 Gramm Eiweiß sind das, können Sie ein Drittel
des Tagesbedarfs abdecken. Und wenn Sie dann noch … Erbsen, also Hülsenfrüchte,
sind auch super Eiweißträger. Wenn Sie die mit dazu nehmen,
erhöht sich die Eiweißmenge noch. Pilze sind auch Eiweißträger. So sind Sie
mit der Mahlzeit super versorgt und haben fast die Hälfte
Ihres Eiweiß-Tagesbedarfs. Das sieht gut aus. Weitere Informationen finden Sie
bei den Bewegungs-Docs im Internet. Jetzt kann das Training beginnen. Andreas Bogdanski
bekommt Besuch von Dr. Jan Schröder. Er studiert mit ihm einen
alltagstauglichen Trainingsplan ein. Zu Hause, unter Realbedingungen. Anleitung ist das A und O. Der Sport-Neuling muss lernen, wie sich eine Übung
richtig oder falsch anfühlt. Rücken ist gerade,
die Schultern bitte hochziehen, dass diese Linie so bleibt. Jetzt den Arm
nach vorne zu mir hochstrecken. Sehr gut. Und dazu strecken. Weitere Übungsideen
für ein tägliches Workout finden Sie
bei den Bewegungs-Docs im Internet. Fünf Tage sollte man sich
das Ziel setzen zu trainieren. Auf jeden Fall
zwei Tage die Woche Pause machen. Die Trainingseinheiten
sind kurz, aber intensiv. Für Büro und Geschäftsreisen bekommt Andreas Bogdanski
ein spezielles Programm. In Gang zu kommen,
ist die größte Herausforderung. Automatismen zu schaffen, dass man
jeden Morgen seine Gymnastik macht. Das ist das Entscheidende. Wenn das nicht klappt,
hab ich ein Problem. Bewegungs-Doc Melanie Hümmelgen
will heute Bus fahren. Besuch bei Martina Hermanski
am Arbeitsplatz. Hallo. Hallo, Frau Hermanski. Heute beginnt
Stufe 2 ihres Programms. Alle 3,5 Stunden
hat die Fahrerin Pause an einer Haltestelle. Der richtige Moment für ihr Workout. Jetzt gehen wir
einen Schritt weiter. Wir wollen ja Muskulatur aufbauen. Dafür habe ich Ihnen
Übungen mitgebracht für zu Hause und vielleicht sogar
während der Arbeit. Wir gucken mal. Die schauen wir mal an. * Diese Übung
dient der Quatrizepskräftigung und der Rumpfkontrolle –
also aufrechte Position. Die Patientin
legt ein Bein auf dem Stuhl ab, stellt die Zehenspitze auf. Dann ist ihre Aufgabe,
mit stabiler Beinachse, in eine leichte Kniebeuge
zu kommen. * Ja, ist klar (lacht). Das machen wir jetzt mal zusammen.
Das können wir tun. Hier ist Platz. Das Knie muss nicht tiefer
als über die Zehenspitze hinüber, wenn Sie das haben. Das trainiert die Muskeln
und die stärken das Knie. Hauptsache, Sie bleiben aufrecht
im Rücken. Das ist wichtig. Man merkt den Schwachpunkt,
weil ich anfange zu wackeln. Genau, die Muskulatur
fehlt in der Stabilität. Wie oft muss ich das machen? Es sind neun Übungen,
die müssen Sie jeden Tag machen. Wir fangen langsam an.
Am Anfang zwei Durchgänge. Und zwar on top zu dem,
was Sie bisher machen. Darum dürfen wir nicht übertreiben
und sagen, Sie müssen
auch noch eine Stunde turnen. Sie arbeiten ja
und haben einen Haushalt. Es ist ‘n Langstreckenlauf, nichts, was Sie
‘ne Woche durchhalten sollen. Wir haben viel besprochen,
aber eines liegt mir doll am Herzen: Achten Sie gut
auf die Diabeteseinstellung. Bei vermehrten Sport müssen wir
genau sehen, was passiert. Sie müssen Ihren Blutzucker messen
und das auch protokollieren. Ich möchte, dass Sie aufschreiben,
was Sie für einen Sport machen und exemplarisch
Blutzucker-Tagesprofile machen. Dafür habe ich Ihnen dieses Buch
mitgebracht. Vielen Dank. Die erste Stufe
haben Sie bravourös gemacht. Mit Ihrer Motivation und Disziplin
schaffen Sie auch die zweite toll. Bleiben Sie dran, es lohnt sich. Mach ich, hat ja Spaß gemacht.
Vielen Dank. Tschüss. Sie wünscht sich
ein Leben ohne Schmerzen. Die Kopfschmerzen hab ich
jeden zweiten Tag, manchmal öfter. Begonnen hat es in der 3. Klasse,
als sie neun war. Seitdem wird es immer schlimmer. Ich bin Alke Brumund,
ich bin 19 Jahre alt und habe starke Kopfschmerzen. Das ist zuerst,
dass der Kopf sich anfühlt, als würde er explodieren. Ich möchte dann nur schlafen, kann es aber nicht
durch den Schmerz. Das ist schon schlimm. Mediziner
unterscheiden 250 Kopfschmerzarten. Es ist es nicht einfach,
die richtige Diagnose zu bekommen. Viele Ärzte haben gesagt:
“Da kann man nichts machen.” Sehr frustrierend. Doch, man kann etwas machen – davon ist Orthopäde Christian Sturm
überzeugt. Können Sie einzeichnen,
wo diese Schmerzen wehtun? Ja, das ist zum einen hier. Der Bereich. Und dann im Auge. Meist starten
die Schmerzen hier im Nacken, ziehen zum Kopf hoch … … und weiter ins Auge. Wichtige Informationen
für den Orthopäden, um die genaue Art
der Kopfschmerzen zu bestimmen. So unbeschwert wie heute kann Alke nur selten
Zeit mit Freunden verbringen. Oft muss sie absagen. Das ist ein Geschenk,
solche Freunde zu haben, dass ich immer sagen kann:
“Mir geht’s nicht gut.” Und alle wirklich Rücksicht nehmen
und ich nicht ausgeschlossen werde. Ich wünsche mir einfach,
dass ich immer dabei sein kann und nicht mehr
kurzfristig absagen muss. Die Sorge wäre,
dass es mein Leben lang anhält und noch schlimmer wird, sodass ich
nicht mehr am Alltag teilhaben kann. Nur so kann sie richtig abschalten:
auf dem Quad. Vollgas und den Schmerzen entfliehen. Ich fahre, um Spaß zu haben,
aus dem Alltag rauszukommen. Mit offenem Visier
durch die Gegend fahren und Luft in den Kopf zu kriegen. Ein Gefühl von Freiheit. Entspannt. Als Orthopäde
ist Christian Sturm Experte für die Muskulatur
und Schmerzen durch Verspannungen. Ich drücke mittelstark,
aber manchmal tut es weh. Das tut weh. Hier hinten? Mhm. Meist ist der Brustmuskel beteiligt.
Tut das hier weh? Ja, tut auch weh. Sie ziehen auch
die Schultern so nach vorne. Nun wird’s spannender,
wir kommen in den oberen Bereich. Wie ist es hier? Ja. Zieht das den Kopf hoch? Ja. Alkes Haltung sorgt für
starke Spannung im Kapuzenmuskel, dem Trapezius. Die Verhärtungen, “Triggerpunkte”, verursachen
ausstrahlende Schmerzen in den Kopf. Doch das ist nicht alles. Durch den Kapuzenmuskel
läuft ein Nerv. Hier liegt das zweite Problem: Bei starken Verspannungen drückt
der Muskel auf den Nervus Occipitalis und bildet eine Engstelle. Mit dem Nerv kann man
sich das so vorstellen … … wie ‘n Luftballon: Lässt man den locker,
fließt die Luft raus. Wenn man den abklemmt, … * Quietschen * … gibt’s einen fiesen Ton. Da kann man sich vorstellen,
wie der Nerv sich fühlt, wenn er den ganzen Tag
am Schreibtisch abgeklemmt wird. Sie haben ein muskuläres Problem,
also einen Spannungskopfschmerz. Sie haben Teile
dieses Nervenschmerzproblems: “Occipitaliseneuralgie” –
und Sie haben Anteile einer Migräne. Bei Migräne kann
eine Bewegungstherapie nicht helfen. Die Studentin
zeigt die typischen Symptome. Lichtempfindlichkeit
habe ich sehr stark, wenn ich die Attacken hab. Sobald ich ins Licht gucke,
dass es schlimmer wird. Und manchmal, dass mir übel wird. Irgendwann nimmt sie eine Tablette,
die hilft meist auch nicht richtig. Dann muss sie
die Nacht durchschlafen und am nächsten Tag geht’s wieder. Die anderen Kopfschmerzarten, wie
Spannungskopfschmerz und Neuralgie, verschlimmern die Migräne
und lösen sogar Anfälle aus. Wenn Alke die muskulären Probleme
in den Griff bekommt, kann das die Anzahl
der Migräneattacken verringern. Haben Sie Ihr Handy dabei? Ja. Können Sie mir zeigen, wie Sie das halten,
wenn Sie ‘ne Nachricht lesen? So ungefähr. Ich schau von der Seite. Untersuchungen zeigen, dass
durch eine gebeugte Kopfhaltung die Schwerkraft fünfmal
so stark am Nackenmuskel zieht und diesen überlastet. Alke soll in Zukunft
ihr Smartphone höher halten. Das reduziert die Belastung. Für die Nackenmuskulatur
wäre ‘ne Dehnungsübung wichtig, damit die Spannung
aus dem Muskel reduziert wird. Wir können die Schmerzen lindern
und die Verklebungen etwas lösen. * Dynamische Musik * Der Ellenbogen soll
mit den Schultern eine Ebene bilden und beim Ausatmen
immer etwas nachziehen. Merken Sie, dass das hier anspannt? Ruhig Zeit lassen,
das darf 30, 40 Sekunden dauern. Weitere Übungen
zur Entspannung der Halsmuskulatur finden Sie per Klick im Internet. Den Brustmuskel müssen wir dehnen,
damit die Schultern zurück kommen. Dazu kriegen Sie Unterstützung
durch eine “manuelle Therapie”. Das soll Sie unterstützen,
die Muskeln zu lockern. Wenn die angeschlagen hat,
gibt’s dann weitere Möglichkeiten? Oder ist es dann vorbei? Dann wär’s gut,
wenn wir Sie stabilisieren. Wenn Sie sich
aus der gelockerten Position heraus auch in Ihrer Kraft verbessern. Sodass Sie in Ihrer dann
gesunden Haltung die Kraft haben, das den ganzen Tag durchzuhalten. Dann sollte das hinzukriegen sein,
dass wir die Beschwerden lindern. Mit der Haltung,
das wird schon schwierig, da ich viel sitze
und dabei gekrümmt bin. Es ist schwierig, darauf zu achten. Ich bin eigentlich zuversichtlich,
dass es klappt, wenn ich regelmäßig dran denke. Meine Hoffnung ist, dass
die Kopfschmerzen minimiert werden. Zweimal die Woche wird Andreas
Bogdanski unter Strom gesetzt. Beim Elektro-Myo-Stimulationstraining werden seine Muskeln
über Elektroden mit Strom stimuliert. Die Kombination mit Gymnastikübungen ist für den Muskel besonders
anstrengend und lässt ihn wachsen. Das macht dieses Workout
effektiver als anderes Training. Und es spart Zeit. * Ruhige elektronische Musik * Hart und anstrengend,
hätte ich nicht gedacht. Das ist sehr belastend. Auch auf Geschäftsreisen
zieht er den Trainingsplan durch. Ich hab drei Taschen,
wenn ich unterwegs bin: Die Aktentasche,
den Koffer und die Trainingstasche. Diese Taschen verfolgen mich,
immer, wenn ich unterwegs bin. Ob das konsequente Training wirkt,
wird sich zeigen. Wie sollte es anders sein? Regen. Vor vier Monaten
begann Martina Hermanski mit dem Bewegungsprogramm gegen
Diabetes und zur Stärkung des Knies. Man braucht jemanden, der mitzieht. Hatte ich in der Familie
und im Freundeskreis. Gerade,
um die Anfangszeit zu überbrücken. Da fällt es schwer,
alleine loszugehen. Das stört mich nicht mehr – ich stecke mir Musik in die Ohren,
dann geht’s los. Man muss nur von diesen
Ausdauersportarten etwas finden, was einem Spaß macht. Bei mir
ist das Schwimmen und Walken. Drei- bis viermal die Woche ist
sie mit Nachbarin Birgit unterwegs. Fitness um jeden Preis! Das Programm,
was ich gemacht habe, ist total zeitaufwendig. Als normaler Arbeitnehmer ist es
eigentlich nicht zu bewältigen. Man hat ja auch noch andere Sachen,
muss einkaufen, den Haushalt machen. Und eben arbeiten. Das ist … … schwierig. Das waren eine Stunde
und neun Minuten – im Regen. Eine Stunde und neun?
Ja, wir waren schnell. Kamera aus, Schnitt. Für den Muskelaufbau
geht sie ins Wasser. Wie empfohlen
hat sie mit Aquajogging begonnen. Man darf das Lächeln nie verlernen. Das ist anstrengend. Ich dachte nicht,
dass man im Wasser schwitzen kann. Man muss auch gucken, dass man mit den Beinen
alles koordiniert kriegt. Vor allem ihr verletztes Knie
profitiert von den Einheiten. Ich versuche immer,
das linke Bein zu nehmen und belaste das rechte
so gut wie gar nicht. Das ist im Wasser anders. Da benutzt du
beide Beine gleich stark, sonst kommst du in Schieflage. Und das geht nicht –
gerade beim Aquajogging. Das merke ich schon. Wie viel das Training bringt, wird die Abschlussuntersuchung
in zwei Monaten zeigen. Andreas Bogdanski
wurde unter Strom gesetzt und hat sein tägliches
Gymnastikprogramm durchgezogen. Konnte er so den Muskelabbau stoppen? Wie ist es Ihnen ergangen?
Sie sehen blendend aus. Eine schwierige Zeit, aber ich fühl
mich wesentlich besser als vorher. Wir haben ein paar Tests vor. Wir haben ja
angefangen mit dem Planking, der Messung der Kraft
der Rumpfmuskulatur. 47 Sekunden sind zu überbieten. Ich werde mein Bestes geben. 30 Sekunden sind erreicht. Wir sind bei 45. Alles, was jetzt kommt, ist schon Leistungsverbesserung
im Vergleich zum Sommer. Ein Ende scheint
nicht in Sicht zu sein. Wenn Sie noch können,
machen wir weiter. Jetzt ist gut. Wie lange hat diesmal
seine Muskulatur durchgehalten? Planking hat sich von 47 Sekunden
auf 2 Minuten 18 verbessert. Faktor 3, bemerkenswert. Begleitet von einer Abnahme
des Bauchumfangs um neun Zentimeter. Ihre Rumpfmuskulatur ist
viel fester und straffer geworden. Weniger Bauch und Fett,
aber gleiches Gewicht. Spricht dafür, dass Sie Fett abgebaut und
dafür Muskulatur aufgebaut haben. Das ist das, was wir wollen. Was bedeutet das
für sein Fitnesslevel? Noch mal geht es aufs Ergometer. Wieder werden Atmung,
Blut und Puls untersucht. Bei welcher Belastung
übersäuern heute die Muskeln? Sie sehen hier in Blau
die Ergebnisse vom Sommer und in Rot die von jetzt. Die Milchsäurebildung tritt jetzt ein
auf einer höheren Belastungsstufe. Zugleich ist die Herzfrequenz,
der Puls, im Vergleich zum Sommer, niedriger
auf den höheren Belastungsstufen. Das wird
in der Sportmedizin interpretiert als Verbesserung
des Herzkreislaufsystems. Auch hier konnten wir
eine rundum gelungene Verbesserung Ihrer allgemeinen Fitness
nachweisen. Mehr Kraft und bessere Fitness. Weiter so und nicht aufhören
mit diesem neuen Lebensstil! Ich gehe mit sehr guten Gefühlen. Ich fühl mich gesünder, frischer, hab ein Kribbeln im Körper. Zurück bei Alke Brumund. In ihrer Freizeit
spielt die Studentin Handball. Wegen ihrer Kopfschmerzen
musste sie in der Vergangenheit immer wieder aussetzen. Hat sich das geändert? Die Attacken sind
immer noch ungefähr gleich lang, aber deutlich abgeschwächter. So macht Handballspielen mehr Spaß. Die Lockerung der Muskulatur
zeigt erste Erfolge. Die Dehnübung mache ich
oft abends vorm Fernseher. Oder morgens, bevor ich losgehe, stelle ich mich an den Türrahmen
und mach meine Dehnübungen. Drei Monate lang hat die Studentin
ihre Muskeln gedehnt und gelockert. Nun folgt Stufe 2: die Kräftigung. Wir versuchen,
die Rückenmuskeln zu stärken. Der breite Rückenmuskel
soll Sie nach hinten ziehen. Der ist etwas verspannt,
der soll gekräftigt werden. Ich merke,
dass ich langsam Muskeln aufbaue. Bei einigen Übung merke ich schon, dass so gut wie keine Muskeln
vorhanden waren. Ich hatte auch Phasen, wo ich zwei
Wochen keine Kopfschmerzen hatte. Wenn ich Kopfschmerzen habe,
sind sie nicht mehr ganz so stark. Jeden Muskel, den sie beansprucht, muss sie nach dem Training
lockern und dehnen. Sonst drohen neue Verspannungen
und damit wieder Kopfschmerzen. Die Motivation ist gestiegen. Ich bin ganz zuversichtlich. Seit sechs Monaten
trainiert Martina Hermanski, um ihren Diabetes
in den Griff zu bekommen. Jetzt zeigt sich,
was sie erreicht hat. Wie viel Schritte
haben Sie heute geschafft? Viel. Ich war schon
mit dem Hund spazieren, 6646. Wow, um 10 Uhr morgens. Das ist super! Bis auf wenige Ausnahmen hat die
Busfahrerin ihr Tagesziel geschafft. Hat das angeschlagene Knie
die Anstrengung verkraftet? Am Anfang war es kein Problem. Zur dunklen Jahreszeit
wurde das schon schwieriger. Wenn man wochenlang wenig tut,
bricht die Stabilität muskulär ein. Das geht als Teufelskreis los, dass man sich nicht bewegen mag,
wenn man wieder Schmerzen hat. Machen Sie die Übungen? Gymnastik ist nicht so mein Ding,
ich habe es sporadisch gemacht. Trotz der Knieprobleme hat sie
das Ausdauerprogramm durchgezogen und nebenbei
auch vier Kilo abgenommen. Wir sehen super Werte im Profil. Besonders nach den Sporteinheiten geht der Blutzucker runter
in den richtigen Bereich. 97, 98 nach dem Sport. Ganz toll! Das sind exemplarische Werte
von einzelnen Tagen. Wir können aber auch zurückschauen. Ziel war es, den Langzeitblutzucker
von 7,5 auf unter 7 zu senken. Und wie ist er jetzt? 6,7. Echt? Ja. Trotz Weihnachten? Das ist ja klasse.
Klasse, oder? Super. Und:
Sie sind nicht nur im Zielbereich, wir konnten sogar schon
Pillen absetzen. Sie haben das Blatt gewendet. Die Insulintherapie
ist in weite Ferne gerückt. Die Weihnachtsdelle
ist menschlich … Die wird immer passieren
in der dunklen Jahreszeit. Ohne die wären es 6,5 gewesen. Man kann mittelfristig
eine Tablette noch absetzen. Das wäre das Ziel ab Frühjahr.
Das soll ja nicht stehenbleiben. Nun ist wichtig,
dass sie ihr Knie weiter trainiert, damit sie auch in Zukunft
in Bewegung bleiben kann. Orthopäde Christian Sturm
empfiehlt ihr einen Crosstrainer. Sie haben keinen Aufprall,
stauchen ihr Bein nicht ein. Das wär für schmerzende Knorpel
und Kniegelenke nicht förderlich. Sie haben trotzdem
eine glatte Bewegung. Und eine muskuläre Kräftigung.
Fühlt sich gut an. Bleiben Sie dran! Wichtig ist,
die Motivation mitzunehmen, denn es ist ein Langstreckenlauf. Ja, da bin ich grade bei. Mit einem sehr guten Gefühl
gehe ich nach Hause. Ich freue mich auf den Frühling:
Walken, Radfahren, Schwimmen. Das nächste Ziel ist die 6,5 –
das schaff ich auch. Durch Motivation und Willensstärke konnte sie selbst
so eine Erfolgsgeschichte schreiben. Sie hat gemerkt,
wie wichtig der Bewegungsteil ist. Was die Pillen nicht schafften,
konnte sie mit Bewegung erreichen. So gut war
ihr Diabetes noch nie eingestellt. Auch Alke Brumund
kommt zum Abschluss-Check. Hat das Training
gegen ihre Kopfschmerzen geholfen? Orthopäde Christian Sturm überprüft
erneut die kritischen Muskelpartien. Die Muskelspannung hat nachgelassen,
schon mal ein gutes Zeichen. Aber man hört und fühlt auch, dass die Muskulatur
hinten noch verspannt ist. Dass die Triggerpunkte
noch sehr aktiv sind. Hat das Training
trotzdem zum Erfolg geführt? Sie haben über Monate notiert,
wie oft Sie Kopfschmerzen hatten. Im Juni fingen wir an mit 14-mal.
Das ging auf 10, dann wieder auf 16. Da habe ich
mit der Therapie angefangen. Und ich habe
einen Monat lang im Büro gearbeitet. Bei Therapiebeginn ist das
für den Muskel ein starker Reiz. Da ist eine Erstverschlechterung
in dem Bereich normal. Doch dann wird es schnell besser. Im Januar hatte ich
einmal sehr starke Kopfschmerzen, einmal mittelstarke
und dreimal leichte Kopfschmerzen. Insgesamt also fünfmal. Ein erstaunlicher Erfolg! Noch vor sechs Monaten
setzten quälende Kopfschmerzen die Studentin
jeden zweiten Tag außer Gefecht. Wenn Sie den eingeschlagenen Weg
weitergehen, sich weiter dehnen und das Training weiterführen,
werden Sie mehr Erfolge erreichen. Ja, das klingt gut. Ich gehe mit einem guten Gefühl
und hoffe, dass es noch besser wird. Nach der langen Zeit
dachte ich nicht mehr, dass mir ‘n Arzt helfen kann. Ich bin umso erfreuter,
dass mir doch jemand helfen konnte. Man muss bei der jungen Frau sehen: Sie hatte
seit der dritten Schulklasse relevante, immer wiederkehrende,
ununterbrochene Kopfschmerzattacken. Dafür ist der Erfolg richtig toll. Schritt für Schritt gesund –
mit Training statt Tabletten. Nicht immer einfach. Doch diese Menschen
haben es geschafft! Gemeinsam mit den Bewegungs-Docs. Copyright Untertitel: NDR 2018

22 thoughts on “Muskelabbau, Diabetes Typ 2, Kopfschmerzen | Die Bewegungs-Docs | NDR

  1. Warum schreibt ihr Diabetes und differenziert nicht zwischen Typ 1 und 2 (Was total verschiedene Krankheiten sind..) #Daumenrunter

  2. https://www.diabetesde.org/pressemitteilung/neue-richtlinie-kraft-getreten-menschen-diabetes-duerfen-lkw-bus-fahren

    das gilt nun seit fast 4 Jahren, unter bestimmten Vorraussetzungen

  3. Kommen eventuell dieses Jahr noch Folgen von den Ernährungsdocs oder erst im nächsten Jahr wieder? Ich vermisse sie irgendwie 🙁

  4. macht bei den echt kein spaß. da sind die ernährungs docks besser und die empfehlen ja auch sport und zeigen wie man es machen soll, also was soll der scheiß??

    mfg

  5. Ein Mann in seinem Alter muss mindestens 2 Minuten schaffen? Aber doch nicht, wenn er noch nie Planking gemacht hat. Auch Planking muss man trainieren. Wenn es danach ginge, wäre fast jeder vom Muskelschwund bedroht.

  6. Bin geschockt, dass hier eine Fleisch Ernährung empfohlen wird. Es dürfte doch mittlerweile bei den meisten angekommen sein, dass tierische Eiweisse den Körper extremst belasten. Hier wäre eine Basenüberschüssige Ernährung mit reiner Pflanzenkost angezeigt. Wen wundert es, haben doch angehende Ärzte grad mal eine Stunde Ernährungslehre in ihrem Studium. Was für ein Mainstream. . . .

  7. Ich würde gern wissen, wie teuer es ist sich bei diesem Ärtze-Team behanden zu lassen. Das bezahlt doch keine Krankenkasse, die wollen doch ehdas man krank bleibt. Alles was wirkt, wird nciht bezahlt!

  8. Wer kann mir helfen? Gehe am Rollatore, gehe total krumm & komme nicht mehr hoch. Kein doc, kann helfen! Brauche keine OP! Laufen schwer! & Fußgängerschwäche, & Taubheitsgefühl im Bein,

  9. Ich fände es viel sinnvoller wenn es eine Kombination von BDocs und EDocs gäbe ..Ich finde es einzeln nicht sinnvoll , weil bei den meisten ist die isolierte Bewegungstherapie nicht ausreichend…

  10. ich stimme zu, das macht noch einen ziemlich steifen Eindruck (und auch einen sehr strengen, ich wäre wohl da sehr demotiviert wieder raus) – aber vll wird das ja noch, geben wir dem ganzen etwas Zeit, das sind ja auch alles keine ausgebildeten Schauspieler, evtl. wird's ja noch etwas lockerer.

  11. Wieso wäre Insulin spritzen das aus für den Job als Busfahrerin? Ich hab Typ 1 seit ich 12 bin. Spritze also schon seit Kindheit/Jugend Insulin und mich hat das nie irgendwie beeinträchtigt…

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